Rotating Display
Dies ist meine Diplomarbeit, die ich gemeinsam mit meinem Kollegen und Freund Daniel Weigl in der HTBLA-Zeit ausgearbeitet habe. Die ganze Diplomarbeit steht auch
als PDF-File zum Downloaden bereit.
Ein Ausschnitt aus der Dokumentation
Auf der Achse eines Gleichstrommotors ist eine kreisförmige Kunststoffscheibe befestigt.
Darauf sind die Steuerplatinen und am Rand, senkrecht zur Kunststoffscheibe,
die LED-Balken montiert. Durch Rotation dieser Anordnung und gezielter Ansteuerung der
Leuchtdioden entsteht, unter Ausnutzung der Trägheit des menschlichen Auges, ein schwebendes Bild.
Um auch farbige Bilder bzw. Bildabläufe darstellen zu können, wurden drei LED-Balken
mit den drei Grundfarben (Rot, Grün, Blau) auf der Scheibe montiert. Mittels
Überlagerung mehrerer Farben in einem Punkt kann eine Mischfarbe erzeugt werden,
dadurch besteht die Möglichkeit bis zu acht Farben (inklusive schwarz) pro Pixel anzuzeigen.
Um die nötige Performance zu erreichen, wurde eine Multikontroller-Architektur verwendet.
Auf der rotierenden Platine befinden sich vier Mikrokontroller. Drei Kontroller
werden zur Ansteuerung der einzelnen LED-Balken verwendet. Ein Hauptkontroller
dient als übergeordneter Steuerprozessor, der die LED-Kontroller mit den nötigen Bild und
Steuerdaten versorgt.
Im Gehäuse, auf dem der ganze rotierende Aufbau montiert ist, haben wir eine
Motorregelung untergebracht. Mit dieser Regelung ist es möglich die Drehzahl der
rotierenden Anzeige einzustellen. Weiters ist auch am Gehäuse die aktuelle Drehzahl
in Umdrehungen pro Minute ersichtlich.
Mögliche Anwendungen
Das Ziel dieses Projektes war es, neben der Demonstration der Leistungsfähigkeit
von Mikrokontrollern, auch eine neue Möglichkeit aufzuzeigen wie man Informationen oder Werbungen wirtschaftlich
und effektvoll darstellen kann. Durch die unkonventionelle
Art der Darstellung werden nicht nur eine Menge Leuchtdioden gegenüber
vergleichbaren Flächendisplays gespart, es wird auch die Aufmerksamkeit etwaiger
Betrachter enorm erhöht.
Persönliche Ziele
Aus diesem Projekt haben wir einige neue Erkenntnisse aus den verschiedensten
Bereichen der Technik gewonnen. Vor allem aber haben wir eine Menge Erfahrungen bezüglich TeamWork gesammelt,
was in unserer Zukunft sicher eine wichtige Rolle spielen wird.
Das Ziel, welches wir uns für dieses Projekt gesteckt hatten war es, von einer anfangs als "Spielerei" eingestuften Idee, eine anspruchvolle und durchaus umfassende Diplomarbeit abzuleiten. Dies ist uns mit dem Projekt: "Rotating Display" durchaus gelungen.
Siegerprojekt bei Magna Scholarship Award 2003/04
Aus einem Bericht von der HTBLA-Weiz:
Am 24.11.2003 stellten sich 13 Teams der Jury unter der Führung von Mag. Christian Hadler von MAGNA Europa und präsentierten ihre beeindruckenden Arbeiten. Besonderer Einsatz und Leistungsbereitschaft zahlt sich aus, ist doch dieser Bewerb mit einem Preisgeld von EUR 10.000,- dotiert. Am 04.06.2004 nahm Frank Stronach persönlich an der Projektpräsentation teil und überreichte die Auszeichnungen.
Das diesjährige Siegerprojekt "Rotating Display" wurde von den Schülern Daniel Weigl und Thomas Buchgraber der 5. Klasse Elektrotechnik unter der Leitung von DI Wolfgang Haidvogel durchgeführt.
Von den präsentierten Projekten und Leistungen der Absolventinnen und Absolventen begeistert, erklärte sich Frank Stronach spontan bereit das Preisgeld auf EUR 20.000,- zu verdoppeln.
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